powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen  |  Website
gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Krankheiten

Hyperaldosteronismus



Häufigkeit


Legende

chronische Erkrankungen:akute Erkrankungen:
sehr verbreitet> 10 %> 25 %
häufig> 2 %> 5 %
mäßig häufig> 0,4 %> 1 %
ziemlich selten> 0,1 %> 0,2 %
selten> 0,02 %> 0,04 %

Hyperaldosteronismus (Nebennierenrinden-Überfunktion): Vermehrte Bildung von Aldosteron, dem wichtigsten körpereigenen Mineralokortikoid. Charakteristisch sind Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Muskelschwäche. Meist sind gutartige Tumoren die Ursache, die aber gut behandelbar sind. Jedoch droht als Folgeschaden Bluthochdruck.

Leitbeschwerden

  • Müdigkeit, Appetitmangel
  • Muskel- und Leistungsschwäche
  • Kopfschmerzen und Schwindel (als Folge des Bluthochdrucks)
  • Gefühlstörungen und Missempfindungen (als Folge veränderter Blutsalzkonzentrationen).

Die Erkrankung

Mineralokortikoide sind eine Familie von Hormonen zur Regelung des Mineralhaushalts, vor allem des Natriums und Kaliums (Übersicht der Minerlastoffe) und des Blutvolumens. Sie beeinflussen dadurch indirekt den Blutdruck. In ~ 75 % der Fälle liegt dem seltenen Hyperaldosteronismus ein gutartiger Tumor der Nebennierenrinde mit einer Mehrproduktion von Aldosteron zugrunde. Dieser primäre Hyperaldosteronismus wird auch als Conn-Syndrom bezeichnet.

Beim ebenfalls seltenen sekundären Hyperaldosteronismus wird die übermäßige Aldosteronausschüttung durch harntreibende Medikamente (Diuretika) oder durch arteriosklerotische Verengungen der Nierenarterien über das sogenannte Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (einem weiteren Hormonregelkreis der Blutdruckregulation) ausgelöst.

Das macht der Arzt

Therapie. Ist ein Tumor schuld an der Hormonüberproduktion, so wird die betroffene Nebenniere operativ entfernt. Liegt eine Vergrößerung der Nebennierenrinde vor, oder ist eine operative Entfernung eines Tumors nicht möglich, muss die Aldosteronwirkung dauerhaft gehemmt werden. Dies geschieht mit Hilfe eines Aldosteronantagonisten wie beispielsweise Spironolacton (Aldactone®) oder Epleronone (Inspra®).


Von: gesundheit-heute.de; Kristine Raether-Buscham, Dr. med. Arne Schäffler in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014). Überarbeitung und Aktualisierung: Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am 24.10.2019 um 17:00


Pollenflug

Vorhersage für Tiefland Thüringen
Mittelgebirge Thüringen

Pollen So Mo
Hasel 0-1 0-1
Erle 1-2 0-1
Birke 0-1 0-1
Gräser 0-1 0-1
Roggen 0-1 0-1
Beifuß 0-1 0-1
Ambrosia 0-1 0-1

Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    08:00 bis 18:00

notdienste

News

7 Tipps gegen den Lagerkoller

Quarantäne, Ausgangsbeschränkungen, Home-Office – viele Menschen müssen  in diesen Tagen zuhause... mehr

Prostatakrebs-Risiko nach Vasektomie

Immer mehr Männer verhüten endgültig, indem sie sich die Samenleiter durchtrennen lassen. Einer neuen... mehr

Corona-Infos für Krebspatienten

In Zeiten von Covid-19 sind viele Krebspatienten verunsichert, da sie zur Gruppe der Risikopatienten... mehr

Corona kommt nicht aus dem Labor

Wieder eine Verschwörungstheorie wissenschaftlich entkräftet: Das Pandemie-Virus SARS CoV-2 wurde nicht zu... mehr

So bekämpft unser Immunsystem COVID-19

Auf der ganzen Welt forschen Wissenschaftler, um herauszufinden, welche Medikamente gegen Covid-19 helfen.... mehr

ApothekenApp

Die Apotheke unter der Galerie auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "99310" und "Apotheke unter der Galerie" eingeben. Mit Reservierungsfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr. Die ApothekenApp der Apotheke unter der Galerie – die Apotheke für unterwegs.